• Covid-19 fordert die Solidarität der Generationen – vor allem zum Schutz der Alten.
  • Zusammenarbeit der Generationen wird auch die Arbeitswelt 4.0 in Zukunft brauchen. Nicht nur aufgrund von globalen Ereignissen wie der Corona-Pandemie, sondern auch aufgrund demographischer Entwicklungen.
  • 2024 wird der Anteil der Erwerbstätigen mit über 50 Jahren einen Anteil von 40 % ausmachen. Unternehmen werden auf die Arbeitsleistungen der älteren Generationen angewiesen sein. Höchste Zeit, Generationsmanagement voranzutreiben. 

Was wird die Zukunft nach Corona bringen?

Es bleibt zu hoffen, dass Corona nichts daran ändern wird. Nichts ändern wird an einer Zukunft, die alt aussehen wird. Fast überall auf der Welt ist es die Gruppe der über 60-Jährigen, die am stärksten wächst. Im Jahr 2050 wird trotz Corona der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe zwei Milliarden ausmachen. Um 330 % mehr als zur Jahrtausendwende. Diese Entwicklung wird weitreichende Folgen auf allen Ebenen haben: Familie, Gesundheitssystem, Bildung, Mobilität, Konsumverhalten, urbane Entwicklung und natürlich die Arbeitswelt 4.0 werden davon betroffen sein. Bereits 2024 soll der Anteil der Erwerbstätigen mit über 50 Jahren 40 % ausmachen. Wir werden in Teams arbeiten, in denen beinahe die Hälfte +50 sein wird. Wir werden gemeinsam Strategien ausarbeiten, wie Artificial Intelligence dem Unternehmen Vorteile bringen kann, welche Digitalisierungsmaßnahmen vorangetrieben oder ob New Work zu mehr Produktivität führt. All das wird nicht nur in den Köpfen der Jungen entstehen. Die Alten werden hier mitreden und mitgestalten – ob sie es wollen oder nicht. Verschärft wird diese Situation durch den demografischen Wandel und den Mangel an jungen, qualifizierten Arbeitskräften. 

Anstatt uns zu überlegen, wo wir „die Alten“ vor der Rente noch einigermaßen respektvoll parken, sollten wir damit beginnen, ihr Potenzial zu nutzen. Wir werden ihre Arbeitskraft noch dringend nötig haben

Arbeitgeberattraktivität nur für die Generationen Y und Z ?

Jung, dynamisch, zukunftsorientiert und modern – diese Prädikate heften sich viele Unternehmen gerne auf ihre Fahnen. Mit flachen Hierarchien, agilen Arbeitsweisen oder einer von New Work geprägten Arbeitskultur werben sie für Arbeitskräfte – und haben dabei vorrangig junge Arbeitnehmer im Kopf. Bilder von arbeitenden Millenials vor Kanban Boards oder beim Brainstormen im Open-Space-Büro sollen die Zielgruppe zusätzlich ansprechen. Das Personalmarketing vieler Unternehmen richtet sich ausschließlich an junge Generationen. Das betrifft das Anwerben neuer Mitarbeiter gleichermaßen wir die Gestaltung der Arbeitswelt für bestehende Arbeitnehmer. Für einen großen Teil dieser Menschen –in wenigen Jahren 40 % – ist diese Ausprägung ihrer Arbeitswelt jedoch nicht primär attraktiv, sondern herausfordernd. Für viele dieser Arbeitnehmer entstehen technische oder kulturelle Hürden, die sie unweigerlich von Gestaltern zu Mitläufern oder Zurückgelassenen machen. Ihre Erfahrungen, ihre Expertise und ihre wertvolle Gelassenheit kommen nicht mehr zum Tragen. Warum? Weil sie bereits davor abgehängt wurden. 

Erfolgreiches Generationsmanagement entscheidet! Das zeigt die Corona-Pandemie sehr deutlich!

Die Wirtschaftlichkeit vieler Unternehmen liegt in den Händen ihrer älteren Arbeitenhmer – und das nicht nur, weil diese auf die Arbeitskraft der +50-Jährigen angewiesen sein werden. Zunehmend erfolgskritisch wird sich auch deren Erfahrung und Gelassenheit für Unternehmen zeigen. Neben der Dynamik und Entscheidungsfreudigkeit vieler junger Arbeitnehmer können ältere Arbeitnehmer mit ihrer Reife einen wichtigen Gegenpol bilden. Es ist eine Tatsache, dass VUCA bürokratisches Unternehmertum und Innovationslosigkeit abstraft. Gleichermaßen fordert der VUCA-Kontext Unternehmen auf, Stabilität aufzubauen und zu erhalten. Dafür können ältere Arbeitnehmer wertvolle Dienste leiten. 

Zukunftsfähige Unternehmen erkennen, wie wichtig die Zusammenarbeit der Generationen ist. 

Sie schaffen in ihrem Unternehmen entsprechende Rahmenbedingungen:

  • Altersneutrale Unternehmenskultur, die die Werte aller Generationsgruppen miteinbezieht
  • Förderung des gegenseitigen Verständnisses anstatt Polarisieren von Stereotypen
  • Personalmarketing, das alle Generationen in Betracht zieht
  • Arbeitgeberattraktivität, die nicht nur auf junge Generationen abzielt
  • Förderung des gegenseitigen Lernens 

Wie HR-Manager und Führungskräfte ein zukunftsfähiges Miteinander der Generationen in Unternehmen unterstützen können, das erfahren Sie in meinem Leadershiptrainings wie beispielsweise „Generationsmanagement in der Arbeitswelt 4.0“. Auch meine Hot Spot-Vorträgein  greifen dieses entscheidende Thema auf: „Megatrend Silver Society – eine alternde Gesellschaft im Schatten der Generationen Y und Z in der Arbeitswelt 4.0“. Verfügbar nach der Corona-Krise – aber auch dieses Zeit wird es geben! Bis dahin viel Gesundheit und alles Gute!

Bildungstipp:
Machen Sie sich fit für die Arbeitswelt 4.0!

  • Kompetenzwerkstatt für die Arbeitswelt 4.0: Key Skills für Entscheider und Führungskräfte
  • Erfolgreiches Konfliktmanagement: DIE Schlüsselkompetenz für Führungskräfte und HR-Manager
  • Generationsmanagement in der Arbeitswelt 4.0: Für HR-Manager und Führungskräfte.
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